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bomba und schnurli
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Beitrag von bomba und schnurli » Mittwoch 3. März 2010, 19:57

Hallöchen!

Ich hätte bitte wieder mal einen Rat von Euch Lehrer benötigt.
Ich bin Kiga-Pädagogin und habe eine Tochter, die im Herbst in die Schule kommt.
Jetzt beobachte ich, dass immer mehr Kinder schon im letzten Kiga-Jahr Lesen können.
Anscheinend lernen sich die Kinder ( laut Eltern!) das Lesen selber!
Beobachtet Ihr das auch?
Wie geht es den Kindern in der 1.Klasse, die schon Lesen können?

Meine Tochter interessiert sich zwar für Buchstaben und bekommt gerne Geschichten vorgelesen, sieht sich auch gerne Bilderbücher an und erkennt auch Symbole ( z. B SPAR, STOP.......... ) aber Lesen tut sie noch überhaupt nicht.
Sie hat sich zwar schon Schriftbilder eingeprägt ( z. B erkennt sie die Namen der Kindergartenkinder, Mama, Papa, Oma..... ) aber selbstständig lesen tut sie nicht, sie interessiert sich auch nicht dafür.
Ich übe das Lesen auch nicht mit , weil ich der Meinung ist, dass das Lesen lernen erst in der Schule beginnen sollte!

Habt Ihr Erfahrung. Wird sich meine Tochter schwerer tun in der 1. Klasse?
Könnt Ihr beobachten, ob die Kinder, die bereits Lesen können, viele Vorteile haben und sich in der 1. Klasse leichter tun?

Wäre sehr interessiert Eure Meinungen und Erfahrungen zu hören!

Danke schon im voraus!
Glg Bettina

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Beitrag von Moka » Mittwoch 3. März 2010, 20:59

von 25 KK haben wir heuer eines gehabt, dass gewisse Buchstabenvorkenntnisse hatte und schon einfache Wörter erlesen konnte - grundsätzlich hängt es von der Lehrerin ab, welche Methode sie verwendet ... frag deine zukünftige L, wie sie arbeitet

Uns stört es nicht, wenn KK schon mehr können, im Gegenteil ist das oft bereichernd für den Unterricht. Aber ich erwarte es auch überhaupt nicht, denn wie du schon sagst, ist dazu die Schule da :)

Unsere KK lernen in der Woche gemeinsam einen Buchstaben, aber in der Freiarbeit lernt jedes Kind den Buchstaben, für den es sich interessiert - manche sind daher schneller und weiter
Viele diff. Materialien machen es allen KK möglich, je nach Lernfortschritt gefordert und gefördert zu werden.

Unsere gute Leserin liest nun schon Bücher, während unsere 2 schwächsten gerademal einfache Leseblätter sinnerfassend schaffen.

Bis ENDE 2.Klasse hat jedes Kind Zeit, lesen und schreiben zu lernen!
~~~~~~~~~~~~
Carpe diem, Moka

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Beitrag von @ndrea » Mittwoch 3. März 2010, 21:38

(-hab das 2. Posting gelöscht, war sicher ein Versehen von dir.)

Nun zum Thema:
Die Mischung am Beginn der 1.Klasse ist immer bunt. Nur ganz selten sind Leser-Kinder so weit,
dass sie sich in der 1.Kl. fadisieren, denn darauf sind wir ja vorbereitet und differenzieren.

Ev. könnte man sie ja per Drehtürmodell stundenweise in der 2.Kl. betreuen,
was aber noch nie ein Kind meiner Klasse befürwortet hat.

Auf keinen Fall solltest du dein kind bremsen, begleite es einfach!
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von bomba und schnurli » Donnerstag 4. März 2010, 18:41

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Das heißt es meine Tochter ist auch nicht benachteiligt, weil sie noch nicht lesen kann?

Glg Bettina

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 4. März 2010, 19:21

Aber geh.
LG :hello2: @ndrea

Lilli
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Beitrag von Lilli » Freitag 5. März 2010, 16:55

natürlich ist deine tochter nicht benachteiligt.
in meiner letzten klasse konnte ein kind anfang klasse 1 wirklich flüssig lesen, ein anderes auch schon recht ordentlich. alle anderen haben es in der schule gelernt - das ist unser job.
wie oben schon erwähnt: dein kind hat 2 jahre zeit!
die allermeisten lehrerinnen differenzieren ja und damit langweilt sich kein kind bzw. es ist auch kein kind überfordert.
freut euch auf den neuen lebensabschnitt und seid gespannt!

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Beitrag von @ndrea » Freitag 5. März 2010, 19:57

So ist es. Nur keinen Stress, das Kind wird es euch danken.
LG :hello2: @ndrea

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