Rechtschreibtraining nach Horst Fröhler

Tolle Idee und praktische Tipps zur Unterrichtsgestaltung

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sigrid
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Rechtschreibtraining nach Horst Fröhler

Beitrag von sigrid » Montag 9. Juni 2008, 21:06

Hallo!
Ich war unlängst auf einem Seminar von Dr. Horst Fröhler, wo er seine Methode des Rechtschreibenlernens vorgestellt hat. Da ich schon vorher sehr viel darüber gehört habe, hat es mich natürlich umso mehr interessiert. Ich habe mir dann auch den Fernitzer Grundwortschatz und das Buch "Neue Wege der Rechtschreibdidaktik" (oder so ähnlich) gekauft. Wer hat damit schon Erfahrung? Wer hat schon ganze 4 Jahre nach seiner Methode gearbeitet?
Danke
Sigrid

sigrid
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Beitrag von sigrid » Mittwoch 11. Juni 2008, 14:29

Ist wirklich niemand unter euch, der mit der Lilo gearbeitet hat?????? Sigrid

Herzchen
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Beitrag von Herzchen » Mittwoch 11. Juni 2008, 21:33

sigrid hat geschrieben:Ist wirklich niemand unter euch, der mit der Lilo gearbeitet hat?????? Sigrid

Ich habe mit der Lilo gearbeitet - von Klasse 2 - 4. Und in meiner jetztigen 1. Klasse habe ich es auch verwendet, werde aber ab der 2. Klasse ein anderes Buch nehmen.

Ich verstehe den Zusammenhang mit deinem Ausgangspost aber nicht ganz - Fröhler hat sich doch als Verfasser des Lilo Buches bald mal ausgeklinkt?

Wo findet man denn den Fernitzer Grundwortschatz? Ist das der, den die Lilo vorgibt? Erklär mal näher, bitte.

sigrid
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Beitrag von sigrid » Donnerstag 12. Juni 2008, 15:20

Wie schon gesagt, war ich erst auf einem Seminar von ihm. Er hat das Rechtschreibtraining mit bestimmten Lernwörtern vom Fernitzer Grundwortschatz vorgestellt. Ich kenne die Lilo nicht, habe aber angenommen, dass die Lernwörter auch im Buch immer wieder vorkommen. Aber bei genauerer Überlegung hast du recht. Die Lernwörter für die 2.-4. Klasse muss sich der Lehrer ja selbst zusammensuchen (mit Hilfe des Fernitzer). Nur für die 1. Klasse sind die Lernwörter vorgegeben. Das könnten ja dann die Lernwörter aus der Lilo 1 sein.
Fröhler hat auch am Seminar etwas gesagt, dass er bei der Lilo nicht mehr/ nicht mehr so viel (kann mich nicht mehr so genau erinnern) dabei ist. Ich erinnere mich dunkel, dass es hier vorallem um die Klasse2-4 gegangen ist. ??????
Ich hab auch deshalb eine "Verbindung" vermutet, weil ich eine Lehrerin kenne, die nach seiner Methode die Lernwörter macht und die Lilo in D hat.
Das Rechtschreibtraining von ihm gefällt mir aber trotzdem. Da werden am Montag ca. 7 Wörter im Stationenbetrieb erarbeitet und den Rest der Woche gefestigt. Am Mi ist "Rasttag". Zur HÜ werden die Wörter auch immer zusätzlich geübt. Die Lernwörter sind aus dem "Fernitzer Grundwortschatz 2007". Das ist ein Buch, in dem Wörterlisten mit ca. 1000 Lernwörtern und passgenauen Übungssätzen dazu sind. Das Buch ist aber überall zu kaufen (ISBN: 987-3-9502198-7-6).
Ich bin zwar bis jetzt ähnlich mit den Lernwörtern vorgegangen, aber ich werde es im nächsten Schuljahr sicherlich "nach Fröhler" probieren.

Mich würde aber jetzt trotzdem deine Meinung zur Lilo interessieren. Bis jetzt war ich nämlich eher abgeneigt. Wie wird in der Lilo mit den Lernwörtern vorgegangen?
LG Sigrid

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manuela
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Dr. Horst Fröhler

Beitrag von manuela » Donnerstag 12. Juni 2008, 17:08

Dr. Fröhlers Methoden und seine Kurse gibt es schon mehr als 10 Jahre.
Er hat sich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigt und auch bei der Neuen Rechtschreibung mitgemacht.
Ich arbeite mit dem Rechtschreibfrühstück, tägliches Üben der Lernwörter.
Wobei die Zusammenstellung der LW wichtig ist, man soll keine ähnlichen RS-Gruppen üben. Es geht um das optische Einprägen der Wörter und das Wort:Hören ist im RS-Unterricht verboten. Er hat mit vielen seiner Thesen Recht. :wink:
Wende dein Gesicht zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter dir. [chinesisches Sprichwort]

sigrid
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Beitrag von sigrid » Donnerstag 12. Juni 2008, 20:38

Wie schaut das Rechtschreibfrühstück bei dir aus? Arbeitest du da nach Fröhler? Verwendest du den Fernitzer oder nimmst du x-beliebige Lernwörter?
Ich war auch schon 1996 auf einem Seminar von ihm, aber damals gings um die neue Rechtschreibung und nicht um die Methodik.
Bist du auch der Meinung, dass Hören im RS-U verboten ist? Das stört mich bei ihm sehr. Ich glaube nämlich schon, dass man zusätzlich zum Visuellen mit Hilfe von Silbenbögen das bewusste Hören im RS fördern kann. Mit dem hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Daher würde es mich ja brennend interessieren, wie die RS-Leistung nach 4 Jahren NUR Fröhler-Methode aussieht!!!

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lilo

Beitrag von susma » Mittwoch 18. Juni 2008, 21:18

hallo !
Ic hab in einer ersten klasse mit der lilo gearbeitet, war anfangs auch skeptisch, bin aber jetzt voll überzeugt von der lilo methode. die kinder haben irrsinnigen Spaß beim computer, sie können früher und besser lesen und für mich als Lehrerin brachte es auch neuen schwung, weil man das gesamte "alte" Material ( Buchstabentage usw.) eigentlich komplett überarbeiten muss. Es bringt frischen Wind in die Klasse, in die eigene Organisation und verleitet zu neuen Versuchen!
Ich kanns nur empfehlen !

ANM: Ich glaube gehört zu haben, dass sich Fröhler nur zur Lilo 1 bekennt, von den andern distanziert er sich, da scheint er als Autor nicht mehr auf.

Pez
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Fröhler

Beitrag von Pez » Montag 11. August 2008, 18:13

Hallo Sigrid,
mein Beitrag kommt wohl ziemlich spät, aber vielleicht interessieren dich Erfahrungsberichte ja immer noch.
Ich habe auch vor etwa 2 Jahren ein Seminar bei Horst Fröhler besucht und war recht begeistert von seinen Ideen. Letztes Jahr habe ich dann in einer ersten Klasse mit Lilos Lesewelt begonnen. Nebenbei habe ich auch das Rechtschreibfrühstück (wie in Fröhlers Buch beschrieben) durchgeführt. Nach dem ersten Jahr kann ich nur sagen, dass die Ideen Fröhlers voll aufgegangen sind. Die Kinder können sehr gut lesen, haben den Lernwortschatz der ersten Klasse verinnerlicht und haben ganz nebenbei ziemlich viel Spaß beim Lernen. Ich habe bewusst auf jegliche Lautschulung verzichtet- im Gegenteil, ich weise die Kinder sogar immer wieder darauf hin, dass sie sich nicht auf ihr Gehör verlassen dürfen.
In der zweiten Klasse werde ich weiter mit Lilo arbeiten (auch wenn Fröhler nur beratend mitgewirkt hat) und parallel dazu die Lernwörter nach Fröhlers Buch "Neue Wege im Rechtschreibunterricht" erarbeiten.
LG Pez

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Beitrag von sigrid » Dienstag 12. August 2008, 08:32

Danke für deinen Bericht! Ich werde im kommenden Schuljahr auch das Rechtschreibfrühstück machen und die Lernwörter nach Fröhlers Buch erarbeiten. Bin schon gespannt obs tatsächlich so klappt! LG Sigrid

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dagiw
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Bitte um Erklärung

Beitrag von dagiw » Dienstag 12. August 2008, 08:55

Hab jetzt dann eine 2. Klasse und hab auch in der 1. schon mit Lernwörterfrühstück gearbeitet.
Kann bitte mal jemand erklären wie das funktioniert mit Rechtschreibfrühstück und Lernwörtern nach Fröhlers Buch?

Danke

sigrid
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Beitrag von sigrid » Freitag 15. August 2008, 21:39

So, nun mal Klartext! Mit Fröhlers Buch meine ich "Neue Wege in der Rechtschreibdidaktik" und ist meiner Meinung nach echt gut geschrieben. Vieles kennt man zwar bereits, aber das ganze zusammen klingt echt toll. So, nun genug geplappert! Jeden Mo werden 5-10 Lernwörter multisensorisch in Lernstationen erarbeitet und eingespeichert (ähnlich wie beim Buchstabenerarbeiten - viele Stationen kennt man von daher) und am Stationenblatt eingetragen. Ich schreib dir jetzt die zusammenfasssende Übersicht zum Wochenablauf aus Fröhlers Buch ab:
MO Vormittag: Multisensorische ERarbeitung der neuen Wörter; Nachmittag: Üben bei der HÜ
DI: Vormittag: Kurzwiederholugn der Wörter; NM: Üben bei der HÜ
MI: Rasttag
DO: VM: Kurzwiederholung, NM: Eintragen in die Wörterliste
FR: keine Übungen, weder Ansage noch Gedächtnisübung

Die langfristige Speicherung der Wörter erfolgt mittels Rechtschreibfrühstück, bei dem jeden Tag (5 bis 3 min.) ein Lernwort von der Wortschatzkiste (auf Karteikarten stehen die Lernwörter) von einem Kind vorgelesen wird und damit ein Satz gebildet wird. Die restlichen Kinder schreiben nur das Lernwort. Nach Ablauf der Zeit ist einfach Schluss. Die Kinder verbessern auch gegenseitig.

Das war jetzt eine ultrakurze Zusammenfassung. Ich kann dir das Buch nur empfehlen! Es sind wirklich tolle Tipps dabei.
LG Sigrid

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Beitrag von JoWi » Samstag 16. August 2008, 08:46

Allem Anschein nach beruht diese Methode nur auf der Wortbildtheorie, die nach neuesten Erkenntnissen ja bereits überholt ist (sein soll).

Im neuen bayrischen Lehrplan steht u.a.:

2.3.2 Richtig schreiben
Ausgehend vom konstruktivistischen Lernbegriff hat sich die Wissenschaft endgültig von der Wortbildtheorie verabschiedet und dem wortspezifischen Lernen Bedeutung zugesprochen (vgl. Anm. 7). Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Rechtschreibunterricht: Im Mittelpunkt steht wortspezifisches Arbeiten mit dem Ziel, Rechtschreibphänomene kennen zu lernen und Strategien für die Erschließung der Rechtschreibung zu erlernen. Die Arbeit mit einem vorgegebenen Wortschatz dient dieser Zielsetzung. Dabei geht es nicht um die Einübung vorgegebener Texte (= Nachschrift), sondern um die Befähigung, eigene Texte mittels gelernter Strategien richtig schreiben zu können. Der Stellenwert der Nachschrift, die bisher den Rechtschreibunterricht bestimmte, verliert damit erheblich an Bedeutung.

Kompletter Text unter
http://www.isb.bayern.de/isb/download.a ... da8a204e36


Weiters würde mich interessieren:
1) Wie findet bei der Fröhler-Methode differenzierter RS-Unterricht statt? Es kann doch nicht sein, dass alle Kinder (sowohl die guten als auch die schwächeren RechtschreiberInnen) die gleichen Wörter, die gleiche Anzahl, die gleichen Übungen, ... absolvieren.

2) Wie erstelle ich mit der Fröhler-Methode einen individuellen Förderplan?


Danke.

sigrid
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Beitrag von sigrid » Samstag 16. August 2008, 15:00

Es heißt nicht umsonst: "Jeder Krämer lobt seine Ware!". Ich hatte befürchtet, dass solche Antworten kommen. Ich hab nur versucht einen echt kurzen Zusammenschnitt zu machen. Ich bin auch für einen vielfältigen Zugang zur Rechtschreibung (siehe etwas weiter oben!). Differenzieren kann man sehr gut! Du suchst dir ja die Lernwörter selber zusammen und auch die Anzahl bestimmst du selbst. Du kannst - wenn du willst - für jedes Kind eigene Lernwörter und eigene Übungen zusammensuchen.... Außerdem betont Fröhler immer wieder, dass sein Übungen (99 werden vorgestellt) nur eine Anregung sein sollen.
Noch ganz kurz etwas in Bezug auf die Wortbildtheorie! Viele Kinder merken sich das Wortbild aber sehr gut. (NLP arbeitet ja auch mit Wortbildern). Bei der Erarbeitung der Lernwörter werden ja sehr viele Sinne angesprochen: Lernwörter legen, kneten, fühlen,.... Also nicht nur rein Wortbild.
Aber wenn du mehr wissen willst, dann würde ich dir wirklich das Buch ans Herz legen. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, aber das Grundkonzept find ich toll.
LG

JoWi
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Beitrag von JoWi » Samstag 16. August 2008, 16:29

Hallo Sigrid!

Du hast recht (oder Recht): Der größte Fehler einer Methode ist meiner Meinung nach der Anspruch: "Nur so geht es und nicht anders."

Du schreibst:
"Noch ganz kurz etwas in Bezug auf die Wortbildtheorie! Viele Kinder merken sich das Wortbild aber sehr gut. (NLP arbeitet ja auch mit Wortbildern). Bei der Erarbeitung der Lernwörter werden ja sehr viele Sinne angesprochen: Lernwörter legen, kneten, fühlen,.... Also nicht nur rein Wortbild."

Auch bei diesen Übungen sollen sie sich ja nur einprägen: "Das ist so!"
Also Wald mit d (und nicht mit t), Berg mit g (und nicht mit k), Hände mit ä (und nicht mit e), usw.

Warum man aber diese Wörter so schreibt, lernen sie nicht.
Also kein Verlängern, Ableiten, usw.

Sie lernen also nicht, ein Rechtschreibgespür zu entwickeln, um Wörter, die sie noch nie geschrieben haben, in ihren freien Texten mit einer Strategie normgerecht zu schreiben.


Hast du dir schon einmal die "österreichischen Standards" in Rechtschreiben angeschaut?

Hier ein kurzer Auszug:

Kompetenzbereich: Rechtschreiben

Standard 1: Rechtschreibstrategien sicher anwenden
Die Kinder
1. setzen das Mitsprechen beim Schreiben bewusst ein,
2. nutzen für das richtige Schreiben von Wörtern die Möglichkeit des Ableitens,
3. verfügen über zielführende Strategien des Einprägens.

Standard 2: Einen begrenzten Schreibwortschatz erarbeiten, sichern und normgerecht schreiben
Die Kinder
1. schreiben für sie wichtige Wörter, Wortgruppen, Sätze und Texte ab und verwenden dabei angemessene Schreibstrategien,
2. üben eigene und vorgegebene Wörter, deren Schreibung ihnen noch schwer fällt, möglichst selbstständig,
3. schreiben gesicherte Wörter in ihren Sätzen und Texten möglichst normgerecht.

Standard 3: Mit Regelungen für normgerechtes Schreiben umgehen
Die Kinder
1. setzen sich mit Besonderheiten der Rechtschreibung auseinander, entdecken Regelhaftigkeit der Schreibung und verbalisieren sie,
2. wenden mit zunehmender Sprachbewusstheit erworbenes Regelwissen an,
3. beherrschen die Zeichensetzung in einfachen Fällen.

Standard 4: Hilfen für normgerechtes Schreiben bewusst einsetzen
Die Kinder
1. wenden ihr erworbenes Sprachwissen für normgerechtes Schreiben an,
2. beherrschen grundlegende Rechtschreibhilfen,
3. verfügen über ein Gespür für Unsicherheiten und Falschschreibungen und
4. nützen bei der Überarbeitung ihrer Schreibprodukte ihr Sprachwissen und die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten des Nachschlagens.


Übrigens, ich kenne alle Fröhler-Bücher (auch das letzte "Texte verfassen - Texte beurteilen"). habe bereits 3 Seminare bei ihm besucht - bin also über die Methode voll informiert.

Liebe Grüße

sigrid
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Beitrag von sigrid » Samstag 16. August 2008, 17:08

Na dann sind wir ja einer Meinung! Ich wollte das nicht so ausführlich schreiben, aber ich erarbeite die Lernwörter auch mit Hilfe der Silbengliederung (Silbentanzen - Silbengliederung), des bewussten und deutlichen Sprechens, weise die Kinder auf die Möglichkeit der Verlängerung, Ableitung,... hin, lerne ihnen Rechtschreibregeln, usw.
Ich war auch schon auf ein paar Seminaren von ihm, hab ihn auch auf diese Möglichkeit der Erarbeitung angesprochen. Ebenso hab ich ihn mit Carola Reuter-Liehr, Marburger, Montessori,... und mit meiner "Erfahrung" als Legasthenietrainerin Leider hat er total negativ davon gesprochen (hat mit grantig gmacht!). Ich hab nur kurz zur Antwort gegeben (mein Lieblingsspruch):" Jeder Krämer lobt halt seine Ware". Damit war für mich das Kapitel erledigt ich hab ihm seelenruhig weiter zugehört und für mich die Dinge herausgenommen, die für mich passen!
Ach noch was! Ich hab auch alle Bücher - hab auch schon das Texte verfassen gelesen - und fahre im Herbst auf das "Texte-Seminar"....
LG Sigrid
PS: Ich glaub, wir sind nun einer Meinung, oder????

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