Frohes Lernen

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Moka
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Frohes Lernen

Beitrag von Moka » Montag 18. Mai 2009, 21:04

Was meint ihr?
Wieso beginnt Frohes Lernen mit M statt mit I? I ist doch viel einfacher als Erstbuchstabe zu schreiben ....
LG Moka
~~~~~~~~~~~~
Carpe diem, Moka

Aseriono
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Beitrag von Aseriono » Montag 18. Mai 2009, 21:46

Ich rate mal: M ist ein Laut, der einfach zu sprechen ist da er vorne im Mundraum gebildet wird. Darum werden Mütter auch in vielen Sprachen Mama oder ähnlich genannt. I ist ein Laut, der weiter hinten Richtung Rachen gebildet wird. Je weiter "unten" ein Laut gebildet wird, desto schwieriger ist er zu sprechen. R und K z.B. sind schwierig.
Vielleicht also haben sich die Herrschaften in diesem Fall nicht in erster Linie mit dem Aufbau des Buchstaben sondern mit dem Laut beschäftigt.
Vielleicht auch nicht. :happy8:

Gruß Aseriono

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Beitrag von Moka » Dienstag 19. Mai 2009, 19:51

heute erfuhr ich beim Erstleseseminar, dass Mimi in einer Sprache als Schimpfwort für Vagina verwendet wird (welche, bin ich am Recherchieren)

in einem Forum fand ich folgendes:
Ich bin mit einer Mimi aufgewachsen. Na könnt ihr euch eh vorstellen wie verwirrt ich war in der 1. VS.
Mimi geht ins Haus. Mimi ist im Bett.
Mimi und Asta spielen Ball.
Jaja das tut alles meine Mimi :D

Bei uns ist es noch immer die Mimi ( komisch eigentlich ) sollte ich vielleicht dieses Jahr noch ändern, da David in die Schule kommt.
Und Buben haben ein Spatzi.


Das habe ich mir noch nie überlegt, dass Begriffe so verwirrrend sein können ...
~~~~~~~~~~~~
Carpe diem, Moka

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Beitrag von Moka » Dienstag 19. Mai 2009, 19:55

Aseriono hat geschrieben:Ich rate mal: M ist ein Laut, der einfach zu sprechen ist da er vorne im Mundraum gebildet wird.
Ja, daran dachte ich auch, ... bin aber gespannt, ob ihr noch Ideen habt ...

Natürlich ist es auch möglich, dass man bewusst mit dem Anlaut der Propagonisten beginnt ...

Man fragt sich auch: Wer wird heutzutage Mimi genannt? Der Name erscheint mir nicht mehr zeitgemäß ... trotzdem verwenden wir die Fibel als Ergänzung zur eigenen Wortliste und Buchstabenkanon.
~~~~~~~~~~~~
Carpe diem, Moka

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Beitrag von @ndrea » Dienstag 19. Mai 2009, 20:40

Ich steh auf das Frohe Lernen.
Egal ob Mimi oder Anton, die Kinder finden's ok.

Und es kommt auch auch darauf an, was man aus den Wörtern macht.
Ab.........."Mimi ___ (ist) im ____ . (Garten / Haus / .... - alles gezeichnet!) ............kann lustig drauflos gedichtet werden.

Das geht allemal besser als mit Lilo und Lama :D .

PS: Und von einer unanständigen Mimi hab ich echt noch nie gehört.
Hat die nicht eher einen "Katzen-Namen"? :D
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von KaMe » Donnerstag 21. Mai 2009, 10:38

Ich kann Andrea nur zustimmen...ich mag *Frohes Lernen* auch:-)

Bigandi
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Beitrag von Bigandi » Donnerstag 21. Mai 2009, 11:18

Hallo!
Ich habe da mal eine Frage zum Buch "Frohes Lernen". Ich habe vor 5 Jahren mit der alten Ausgabe gearbeitet. Nun gibt es ja eine neue Ausgabe, die ich für meine kommende Klasse bestellt habe. Hat sich so viel geändert, dass sich die Anschaffung des neuen Lehrer-Materials lohnt? Oder komme ich mit der alten Ausgabe auch zurecht?
LG, Birgit

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 21. Mai 2009, 13:43

:shock: Was gibt es denn für Lehrer-Material? Hab nichts dergl. außer der CD-Rom.

Es sind nun die "Leser"-Seiten in den Leselehrgang eingebunden/-schoben.
Im Schreiblehrgang geht's erst mal mit d. Einführung der Lauttabelle los (-hab ich aber nur kurz angerissen).
Die Texte wurden etwas verändert.
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von Bigandi » Donnerstag 21. Mai 2009, 15:31

@ndrea
Ich meine das Lehrerhandbuch, es gibt aber auch andere Materialien (Kopiervorlagen, Lernspiele,...)
Mich verwirrt das Schreiben mit der Anlauttabelle gleich zu Beginn des Buches etwas. Habe damit keinerlei Erfahrung und weiß nicht so recht, wie "intensiv" ich das mit den Kindern trainieren soll. In Deutschland scheint ja diese Methode ganz modern zu sein!
LG, Birgit

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 21. Mai 2009, 20:03

Ich habe leider kein Lehrerhandbuch, das kostet wohl extra.

Ich habe die Lauttabelle als eine Art Rätselhilfe eingesetzt und wie gesagt nicht weiter benützt. Da das Frohe Lernen auf einen Buchstabenkanon aufgebaut ist, habe ich es dabei belassen.

Die Kinder, die schon lesen können, können's sowieso und die anderen haben sie nicht vermisst.

Ich halte nicht viel davon, denn ich denke, der Kanon hat einen gut stukturierten Aufbau, der die Kinder nicht üerfordert. Wenn man überlegt, wie komplex für die Kinder die Arbeit mit der Lauttabelle ist, lässt man besser die Finger davon.
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von KaMe » Freitag 22. Mai 2009, 11:45

Ich hab auch von damals das Lehrerhandbuch (ein dicker Ordner,was ich mich erinnere), gekauft auf der Interpädagogika und sehr hilfreich zwischendurch, aber nicht zwingend notwendig. Die CD hab ich auch, die Kopiervorlagen waren mir dann aber zu viel des Guten...
wär auch neugierig,was andere zu der neueren Ausgabe sagen.

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Meine Meinung

Beitrag von manuela » Sonntag 24. Mai 2009, 17:10

Ich habe im Vorjahr mit dem neuen Frohen Lernen gearbeitet. Auch mich hat das Schreiben mit der Lauttabelle anfangs verunsichert. Die Kinder haben einfach den Buchstaben nachgeschrieben. Die Lauttabelle war stets vor den Kindern auf einem Ständer festgemacht. Der große Vorteil war sie konnten schon viele fremde Buchstaben. Ich habe auch mit dem Zusatzmaterial(Lernspiele, CD-ROM, CD gearbeitet). Ich fand das Material toll und modern. Kein Vergleich zum alten Buch.
Wende dein Gesicht zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter dir. [chinesisches Sprichwort]

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Beitrag von KaMe » Montag 25. Mai 2009, 20:27

Danke manuela, hab zwar jetzt erst eine 3., aber spätestens im Herbst nach der Schuleinschreibung beginnt das große Überlegen für die Ersties:-) Deine Beschreibung klingt interessant.

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Beitrag von myway3 » Dienstag 4. August 2009, 20:17

Ich habe mit meiner Klasse (jetzt eine 3.) auch mit dem neuen Frohen Lernen gearbeitet.

Anfangs war ich der Lauttabelle gegenüber sehr skeptisch, ich habe zwar die Kids ,wie im Lehrerhandbuch beschrieben, auf Laut und Bild der Lauttabelle trainiert, aber es hat sich irgendwie nichts getan.....

Auch diese Verschriftungsübungen habe ich recht schwer gefunden......

Doch nach einiger Zeit habe ich bemerkt, dass Kinder von Zetteln, die in der Klasse aufgehängt waren, gestanden sind und sie lesen konnten.

Ich habe mir das zu Nutze gemacht und Leseblätter bzw. kurze Texte wahllos in der Klasse ausgelegt...... :wink:

Ich kann die Fibel nur empfehlen, da ich den Eindruck habe, die Kinder konnten schneller lesen als Klassen , die ich zuvor hatte....

Wichtig ist nur das konsequente Training auf Laut und Bild der Lauttabelle am Anfang.

Einfach ausprobieren! Es klingt komplizierter als es ist......

LG
myway3

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