Mio und Mo versus Frohes Lernen?

Fragen & Tipps zu Einsatz, Erfahrung, JP, Material-Ergänzungen

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Mio und Mo versus Frohes Lernen?

Beitrag von KaMe » Sonntag 14. Februar 2010, 16:11

Schulbuchbestellung liegt ja nun an....

Bin grad am Überlegen...das neue *Frohe Lernen* hatte ich noch nie, Mia und Mo würd mir auch ganz gut gefallen, aber was würdet ihr empfehlen? Und..welches Paket habt ihr genommen?
Mia und Mo hat ja Gesamtpaket mit 5 Teilen,was ich eben gelesen hab und zusätzlich gibts noch eine Menge, was ist davon denn vernünftig?
Vielleicht habt ihr ja Tipps?!

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Beitrag von @ndrea » Sonntag 14. Februar 2010, 18:27

Ich hab das Frohe Lernen und bleibe dabei. Der Buchstabenkanon erlaubt schon bald kleine Texte zu schreiben, im Leselehrgang sind auch gleich Seiten für Leser integriert. Es gibt ein reichhaltiges Zusatzabgebot zu kaufen und auch hier im LL-Web, SbX steht auch zur Verfügung.
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von Moka » Sonntag 14. Februar 2010, 20:05

WIr haben auch das Frohe Lernen und sind sehr zufrieden, obwohl wir manchmal den Buchstabenkanon ändern, um auf den Wortschatz der KK einzugehen, ist es kein Pronlem, mit dem Buch zu arbeiten.
~~~~~~~~~~~~
Carpe diem, Moka

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Beitrag von KaMe » Montag 15. Februar 2010, 14:41

Danke,ich tendier eh wieder dazu...aber einige Stimmen machten mich nachdenklich, von wegen zu modern, keiner kennt sich mehr aus usw.

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Beitrag von @ndrea » Montag 15. Februar 2010, 16:16

Nein, zu modern, wieso? Wegen der Lauttabelle?
Die kannst du einsetzen oder es auch lassen.
LG :hello2: @ndrea

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Frohes Lernen

Beitrag von manuela » Montag 15. Februar 2010, 19:15

Ich möchte mich Moka und Andrea anschließen, ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit dem Frohen Lernen. gerade die Lauttabelle fand ich toll.
Diese habe ich auf dem Ständer der Schülertische mit einer Wäscheklammer befestigt. Die Buchstaben und die Bilder hatten die Kinder ständig vor sich.Ich denke, dass es deshalb nie eine Unsicherheit beim Erkennen des Buchstabens gab. Man kann auch viele Übungen mit dieser Lauttabelle durchführen. Ich war begeistert.
Wende dein Gesicht zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter dir. [chinesisches Sprichwort]

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Beitrag von KaMe » Montag 15. Februar 2010, 21:01

Vor der Lauttabelle fürchte ich mich nicht, ich bin schon länger neugierig darauf. Ich hab eben nur von Kolleginnen gehört, dass sie nicht zufrieden seien mit der Aufmachung bzw., dass anderes (Mia und Mo etc.) *besser* wäre.
Hab mich nun aber erstmal für das *Frohe Lernen* entschieden, weil ich damit die letzten 5 1.Klassen auch gut klar gekommen bin.
Danke für eure Meinungen:-)

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Beitrag von Grille » Dienstag 16. Februar 2010, 17:39

Ich arbeite heuer auch wieder mit dem "Frohen Lernen". Ein wichtiger Grund war das viele Zusatzmaterial, das es dazu gibt. Hier bei MOKA, aber auch im Burgenländischen Bildungsserver, da gibt es auch online Übungen. Die lieben die Kinder!
Schau einmal hier: http://member.schule.at/andrea/

LG Grille

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Beitrag von KaMe » Mittwoch 17. Februar 2010, 17:35

Danke!!! Die Seite hatte ich ja schon wieder ganz vergessen...!:-)

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Beitrag von G » Mittwoch 17. Februar 2010, 22:45

Danke! Ich kannte die Seite noch gar nicht, obwohl ich in der 1. Klasse immer mit dem Frohen Lernen arbeite.

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Beitrag von Theresa » Donnerstag 18. Februar 2010, 22:03

Ich wundere mich immer wieder, dass das "Frohe Lernen" als Nonplusultra für das Lesenlernen angesehen wird. Da wird schon jahrzehntelang mit dem gleichen Buchstabenkanon gearbeitet und so z.B. das T viel zu früh eingeführt, bloß um möglichst früh schon jede Menge schreiben zu können: Dass damit das Zusammenlauten eher behindert als gefördert wird, ignoriert man einfach.
Na gut, man muss ja nicht immer eine neue Fibel ausprobieren, aber vielleicht einmal - in so ´nem kuuurzen Lehrerinnenleben - ,könnte man´s doch wagen...
Ich verwende jedenfalls kein Schulbuch, mit dem ich schon selbst, vor vielen, vielen Jahren :shock: unterrichtet wurde.

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Beitrag von KaMe » Freitag 19. Februar 2010, 14:50

Ich weiß nicht,wo du heraus liest,dass hier jemand von Nonplusultra schreibt? Bersonders die LehrerInnen, die hier bei Moka mitarbeiten oder auch nur im Forum engagiert sind, machen sich bestimmt Gedanken und Überlegungen.
Ich wurde sicher nicht mit *Frohem Lernen* unterrichtet, dafür bin ich wohl schon etwas zu alt, aber auch ich habe es jetzt wieder bestellt. Es ist neu aufgebaut, ansprechend und wir haben in Österreich immerhin die freie Wahl als Klassenlehrerin,zu entscheiden, was wir gerne haben möchten. Zudem gibt es zum Glück keine Verpflichtung, sich sklavisch an ein Schulbuch zu halten.
Meine Kinder haben bis jetzt alle wunderbar lesen gelernt und das liegt vermutlich zum Großteil daran, wie ich es ihnen beibringe, ob ich nun eine Fibel verwende oder nicht. Das beste Lehrbuch nützt meiner Meinung nach nichts,wenn man sich nur dahinter versteckt und ansonsten nichts tut.
Es ist sicher Geschmackssache, denn ich könnte mir andere Bücher auch nicht vorstellen ...obwohl sie sooo modern und hochgelobt sind.

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Beitrag von Moka » Freitag 19. Februar 2010, 16:17

Theresa hat geschrieben: Da wird schon jahrzehntelang mit dem gleichen Buchstabenkanon gearbeitet
Kleiner Hinweis: Der Kanon wurde mit der Neu-Auflage leicht verändert
~~~~~~~~~~~~
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Beitrag von @ndrea » Freitag 19. Februar 2010, 16:36

Theresa, erklärst du mir bitte, warum das T zu früh kommt?
Es ist als Laut leicht zu bilden, gut zu hören und stellt auch graphisch keine überzogenen Ansprüche.

Ich bin deiner Meinung, KaMe, vollinhaltlich.
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von Theresa » Freitag 19. Februar 2010, 18:53

Das T ist ein sog. Explosivlaut im Gegensatz zu Dauerlauten wie M, E oder L. Die Kinder hören ein „tə“. Bestimmt ist euch auch schon aufgefallen, dass viele Kinder bei z.B. „Tor“ „tə-or“ lesen. Wenn die Kinder das Zusammenlauten die ersten Monate ausschließlich nur mit Dauerlauten üben, stellt sich ihnen dieses Problem nicht. Lilo und Milli & Co. machen das so…
Um nicht missverstanden zu werden: Natürlich soll und kann jede Kollegin mit welchem Buch auch immer oder eben auch keinem arbeiten. Mir fällt nur auf, dass Kritik am "Frohen Lernen" oft persönlich genommen wird.
Und an Moka:
Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht, den aktuellen Buchstabenkanon vom "Frohen Lernen" mit früher (dem jahrzehntealten...) zu vergleichen:
Die einzige Änderung ist, dass jetzt an 18. Stelle "ch" kommt, dann "W" und "V". Davor war folgende Reihenfolge: "V", "ch" "W" (!!!)
D.h. man könnte wunderbar über Jahrzehnte dieselben Arbeitsblätter verwenden, tun wir in diesem Forum aber selbstverständlich nicht :lol:

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