Logopädie

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magdazeini
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Logopädie

Beitrag von magdazeini » Dienstag 27. Oktober 2015, 22:39

In unserer Schule gibt es seit vier Jahren keine Logopädin mehr, die in der 1. Klasse alle Kinder einmal ansieht. Ich weiß jetzt nicht, ob das in anderen Ländern/Städten auch Standard war - hier ist es auf jeden Fall abgeschafft worden, weil wir eine Privatschule sind. Ich persönlich habe ja keinerlei Ausbildung in diesem Bereich und mache mir nun doch ein bisschen Sorgen. In meiner letzten Klasse hat mich die Logopädin nämlich durchaus auf ein paar Kindern hingewiesen bzw. mich zu ein paar Kindern befragt, die mir zu dem Zeitpunkt gar nicht bis minimal aufgefallen waren.
Wie geht ihr damit um? Achtet ihr "nur" darauf, wenn die Kinder sprechen, oder habt ihr da besondere Übungen? Und wenn, wann macht ihr diese Aufgaben und wie sehen die aus?

Bei einem Mädchen ist es für mich relativ klar, dass sie etwas tun muss/soll ("drei/grei"), ansonsten wirken aber bisher alle relativ unauffällig.

Ich wär um eure Erfahrungen und Tipps sehr dankbar!

Katara
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Re: Logopädie

Beitrag von Katara » Mittwoch 28. Oktober 2015, 05:50

Mir ist es in der 1. genauso gegangen. Manche Kinder sind ohnehin auffällig -->gleiches Problem (Drei - grei). Andere Kinder sind mir, als "normaler Lehrerin" gar nicht aufgefallen.
Erst als mich die Sprachheillehrerin aufmerksam machte, hab ich die minimalen Fehler auch gehört.

Ich würde es so machen: Die Kinder, die offensichtlich ein Problem haben, würde ich zu einer Logopädin schicken. Müssten die Eltern eben privat zahlen, sofern es möglich ist. Bei den anderen, so denke ich, wirst du die Fehler wahrscheinlich fast nicht bemerken (mein ich jetzt nicht bös). Aber wie gesagt, ich hatte auch drei Kinder mit leichten Auffälligkeiten, die nur die ausgebildete Kollegin bemerkt hat.

Konkrete Übungen mache ich keine. Auch wenn die Kollegin sie nicht angeschaut hätte, hätte ich bei dem Kind mit dem auffallenden Sprachfehler die Eltern kontaktiert und ihnen die Lage erklärt. Diese Dinge hört man ohnehin beim normalen Sprechen miteinander.

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myway3
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Re: Logopädie

Beitrag von myway3 » Samstag 31. Oktober 2015, 17:38

Wir sind nun mal Volksschullehrer und eben keine Logopäden. Wir haben zwar einen an unserer Schule...der hat aber so wenige Stunden an der Schule,dass er nicht alle Kinder betreuen kann,die es nötig hätten. Da kann man nur den Eltern empfehlen,mit ihren Kindern privat einen Logopäden aufzusuchen. Wir müssen uns Lehrer nicht für Dinge zuständig fühlen,für die wir nicht ausgebildet sind. Unser Schulsystem halt...leider.

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magdazeini
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Re: Logopädie

Beitrag von magdazeini » Sonntag 1. November 2015, 12:03

Katara hat geschrieben:Mir ist es in der 1. genauso gegangen. Manche Kinder sind ohnehin auffällig -->gleiches Problem (Drei - grei). Andere Kinder sind mir, als "normaler Lehrerin" gar nicht aufgefallen.
Erst als mich die Sprachheillehrerin aufmerksam machte, hab ich die minimalen Fehler auch gehört.
Danke, es beruhigt mich, dass das nicht nur mir so geht! Ist ja im Grunde auch klar, ich bin in keinster Weise dafür ausgebildet - wie sollten mir dann nicht so deutliche Fehler auffallen?
Katara hat geschrieben:Ich würde es so machen: Die Kinder, die offensichtlich ein Problem haben, würde ich zu einer Logopädin schicken. Müssten die Eltern eben privat zahlen, sofern es möglich ist. Bei den anderen, so denke ich, wirst du die Fehler wahrscheinlich fast nicht bemerken (mein ich jetzt nicht bös). Aber wie gesagt, ich hatte auch drei Kinder mit leichten Auffälligkeiten, die nur die ausgebildete Kollegin bemerkt hat.
Den Tip hab ich gleich mal umgesetzt - ich hab den Eltern über meine Beobachtungen Bescheid gesagt. Mal sehen, was daraus wird. Aber ich hab's (richtigerweise!) aus meiner Hand gegeben.
Katara hat geschrieben:Konkrete Übungen mache ich keine. Auch wenn die Kollegin sie nicht angeschaut hätte, hätte ich bei dem Kind mit dem auffallenden Sprachfehler die Eltern kontaktiert und ihnen die Lage erklärt. Diese Dinge hört man ohnehin beim normalen Sprechen miteinander.
Das stimmt, ich hab in der letzten Klasse auch keine Übungen gemacht. Es war nur ein Gedanke, weil es bei uns eben keine logopädische Betreuung mehr gibt. Andererseits haben wir jetzt so auch schon genügend zu tun - noch eine eigene Förderung in den Schulalltag zu integrieren wäre wahrscheinlich Wahnsinn!

myway3 hat geschrieben:Wir sind nun mal Volksschullehrer und eben keine Logopäden. Wir haben zwar einen an unserer Schule...der hat aber so wenige Stunden an der Schule,dass er nicht alle Kinder betreuen kann,die es nötig hätten. Da kann man nur den Eltern empfehlen,mit ihren Kindern privat einen Logopäden aufzusuchen. Wir müssen uns Lehrer nicht für Dinge zuständig fühlen,für die wir nicht ausgebildet sind. Unser Schulsystem halt...leider.
Vollkommen richtig! Wir sind Volksschullehrer! Und das ist manchmal auch mein Problem - ihr kennt das sicher auch... man fühlt sich für Dinge zuständig, weil es um ein Kind geht, mit denen man überhaupt nichts zu tun hat! Deshalb wollte ich auch hier nachfragen, wie meine Kolleginnen denken, weiß ich ja. Aber ein bisschen weiterzufragen kann ja nicht schaden :)

Silvi
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Re: Logopädie

Beitrag von Silvi » Sonntag 1. November 2015, 21:14

Logopädische Behandlung zahlt die Krankenkasse zumindest teilweise (es gibt auch "Pool"-Plätze -Warteliste). Der Kinderarzt schreibt einen Verordnungsschein und mit dem geht man zum Logopäden/Logopädin. Man bekommt nach Beendigung eine Honorarnote, die muss man bei der Krankenkasse einreichen. Manche Eltern sind da am Anfang ein wenig hilflos das ganze Prozedere in Gang zu setzen. Zwei, drei kurze Sätze, mit Beobachtungen/Auffälligkeiten für den Kinderarzt aufschreiben und dann klappt es bei den meisten.

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Re: Logopädie

Beitrag von shopgirl » Montag 2. November 2015, 18:24

Ich bin immer wieder erstaunt, welche zusätzlichen Aufgaben sich manche Lehrer selber "aufhalsen" - wir sind keine Logopäden und keine Sprachheillehrer. Unsere Aufgabe ist es den Kindern (einfach gesagt) Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, mit meinen Schülern logopäd. Übungen zu machen - ein Installateur repariert auch keine Autos.

Ich beschränke mich darauf die Eltern auf ev. Sprachschwierigkeiten hinzuweisen (die eigentlich im Kiga Screening auffallen müssen!), ob die dann weitere Schritte einleiten, darauf habe ich keinen Einfluss.

Hoffentlich hat das jetzt niemand in den falschen Hals gekriegt - aber bitte "back to the roots"

lg
shopi

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Re: Logopädie

Beitrag von susuki1234 » Dienstag 16. Februar 2016, 11:47

Was für ein durchdachtes Geschenk, es ist ein Material gut ist, ich mag es.
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Re: Logopädie

Beitrag von @ndrea » Dienstag 16. Februar 2016, 17:48

Wie bitte?
LG :hello2: @ndrea

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Re: Logopädie

Beitrag von shopgirl » Mittwoch 17. Februar 2016, 19:31

Trallali Trollala :lol:

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Re: Logopädie

Beitrag von @ndrea » Mittwoch 17. Februar 2016, 20:00

Könnte ja auch ein fehlgeleitetes Posting sein....-wo passt's hin?

susuki1234, verrate es mir, sonst droht dir....
LG :hello2: @ndrea

Eric Romner
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Re: Logopädie

Beitrag von Eric Romner » Mittwoch 1. Februar 2017, 14:32

Mündliche motorische Therapie arbeitet auf die mündlichen Fähigkeiten für die richtige Sprache und Fütterung Entwicklung erforderlich. Diese Fähigkeiten umfassen: Bewusstsein, Kraft, Koordination, Bewegung und Ausdauer der Lippen, Wangen, Zunge und Kiefer.
Lesen Sie weiter. Es ist besser, etwas zu lesen, das bei jedem Lesen schwierig ist. Bücher, Artikel, Essays, Papiere etc. Sie finden sie auf Websites wie StudyMode, etc. Machen Sie es ein Spiel und Spaß haben!

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Re: Logopädie

Beitrag von @ndrea » Mittwoch 1. Februar 2017, 17:01

Eric, dein Deutsch ist nur schwer verständlich.
:roll: Woran liegt's?
LG :hello2: @ndrea

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