HÜ in D und M

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Jenny0807
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Re: HÜ in D und M

Beitrag von Jenny0807 » Dienstag 19. August 2014, 11:00

tut mir leid für die verspätete Antwort.....also in D haben wir ein extra HÜ - Heft, das über die Woche Zuhause bleiben kann. in Mathematik haben wir zwei Hefte wovon eines verwendet wird, wenn eines gebraucht wird, in Mathe ist die HÜ oft im Buch oder Arbeitsblätter. Der Plan wird in eine Flügelmappe gegeben, und die dazugehörigen Arbeitsblätter auch. am Freitag wird dann alles abgegeben, manchmal auch schon früher. ich hab die letzten Jahre immer am Freitag eine Freistunde gehabt, da hab ich einen teil schon anschauen können. den rest mach ich am Freitag am Ende der Schule oder eben am Wochenende, wobei ich das immer versuche zu vermeiden. Verbesserungen müssen dann in der nächsten Woche als "Zusatz" Hü gemacht werden oder eben über WE wenn ich die HÜ am Freitag schon angeschaut habe. Es funktioniert wirklich gut!!! ich liebe den Plan!! ich hoff es ist halbwegs erklärlich geschrieben, ansonsten einfach FRAGEN! :-)

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KaMe
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Re: HÜ in D und M

Beitrag von KaMe » Dienstag 19. August 2014, 20:29

Ich hatte den Wochenhausaufgabenplan in einer großteils sehr leistungsstarken (inkl. 2 Hochbegabter) 4., in Absprache mit den Eltern, weil sich viele das wünschten und ich es auch gern mal verschen wollte.
Prinzipiell eine gute Idee, aber (in Kürze) meine Probleme damit:

1. Man muss exakt voraus planen, soll die HÜ Sinn machen und den Stoff des Vormittags wiederholen und festigen. Was tu ich dann z.B., wenn in der Woche XY etwas völlig Neues am Mittwoch erarbeitet wird und die Kids den Plan schon montags haben?
2. Manche erledigten am Montag nahezu alles (Hilfe!!! Die saßen lange und hatten dann am Freitag z.B. bei Lese HÜ's keine Ahnung mehr von der Sage, die sie lesen sollten).
3. Manche machten Montag ALLE D, Dienstag ALLE MA usw. - auch nicht ideal!
4. Ich hatte auch irgendwie den Verdacht, dass manche bei Denkaufgaben gern andere denken ließen, z.B. gab es immer die Frage der Woche oder eine Scherzfrage oder ein Rätsel...
5. Unterschätze niemals den Aufwand, 25 Wochenhausaufgaben inkl. Aufsätze, Schularbeiten, Schulübungen zu korrigieren, mal eben in der Freitagfreistunde - ein Unding für mich, trotz vieler Dienstjahre. Ich saß Stunden um Stunden!
6. Was nützt es Kind xy, wenn ich Freitag oder vielleicht sogar erst am Montag der Folgewoche mit ihm/ihr über Fehlerquellen etc. spreche? Da wissen weder Kind noch ich mehr genau, wovon ich spreche.

Fazit für mich (weil ich eben erst uralte Wochenpläne weggeworfen habe, die zu erstellen übrigens auch nicht wenig Arbeit waren plus Kopieraufwand etc. für Montag: Nicht meins!

Ich gebe Mo-DO (ist bei uns so üblich) relativ klein portionierte Hausaufgaben, idealerweise, damit den Kindern Zeit zum Lernen, Wiederholen bleibt. Relativ oft sind die Hausaufgaben auch differenziert nach Menge, Schwierigkeitsgrad. Kommt vielleicht auch auf den Turnus an, die Klasse mit dem Wochenplan "vergaß" sehr oft Hausübungen, was mit dem Plan besser wurde, mein letzter Turnus jetzt brachte nahezu immer alles.

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Re: HÜ in D und M

Beitrag von @ndrea » Dienstag 19. August 2014, 22:07

Ich stelle mir Wochen-HÜ organsatorisch sehr aufwändig vor. Stricherl-Liste für jede HÜ?
Und wenn sie nicht gemacht wurde, "nachlaufen" - pffffffff...........

Bin in der GTVS und von HÜ nicht mehr betroffen.
Aber Wochenaufgaben wären mir zu viel Arbeit. Echt.
LG :hello2: @ndrea

Jenny0807
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Re: HÜ in D und M

Beitrag von Jenny0807 » Mittwoch 20. August 2014, 13:21

Aufwendig ist es für mich nur einmal in der Woche. Meistens setz ich mich am Donnerstagabend hin und schreibe den Wochenplan für nächste Woche und dabei schreibe ich auch gleich den Hausaufgabenplan. Sollte erst ein Thema erarbeitet werden, wird die Aufgabe gekennzeichnet und die Kinder können sie erst lösen wenn das Thema erarbeitet wurde. Leistungsstarke Kinder können die Aufgabe auch meistens schon vorher lösen. Dadurch, dass meine Kinder den Plan bereits ab der ersten Klasse gewohnt sind, damals noch mit Hilfe der Eltern, wissen sie, dass sie nicht alles an einem Tag schaffen und es sich daher sehr gut einteilen müssen und soweit ich das mitbekomme oder von Eltern höre funktioniert das ganze sehr gut. Die Kinder sind bereits soweit, dass sie sich den Plan selbstständig einteilen. Heutzutage haben die Kinder teilweise einen sehr straffes Nachmittagsprogramm: Tennis, Fußball, Tanzen, Klavier, ......und das kann man nicht immer alles beachten, mit dem Plan können es sich die Kinder aber selber einteilen.

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Re: HÜ in D und M

Beitrag von KaMe » Mittwoch 20. August 2014, 18:36

Das waren damals ja auch meine Beweggründe von wegen Einteilung usw. Naja, und auch, dass viele meiner so überaus beschäftigten Kinder damals gerne die Hausaufgaben "vergaßen". Leider gefiel mir der Plan dann im Endeffekt doch nie so ganz, zum einen wegen des immensen Korrekturaufwandes und der fehlenden zeitnahen Rückmeldung,wie oben beschrieben, zum anderen aber auch, weil ich doch viele ähm..Helikoptermamis:-) hatte...
Die alleinige Lösung gibt es also, wie bei so vielen Dingen eh nicht, jeder muss da seinen Weg finden, aber ich finde es auch interessant, wenn man verschiedene Meinungen kennenlernt.

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