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Beitrag von edpa » Freitag 17. April 2009, 10:50

wollte mal nachfragen, ob jemand von euch in einer alternativen schule unterrichtet,bzw. wenn ihr in einer regelschule unterrichtet nach welchen plänen und welchem pädagogischem konzept ihr arbeitet und wie es euch dabei geht?
vlg

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Beitrag von edpa » Sonntag 19. April 2009, 20:29

niemand?schade!
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Re: unterrichtsform

Beitrag von Moka » Montag 20. April 2009, 19:37

edpa hat geschrieben:wollte mal nachfragen, ob jemand von euch in einer alternativen schule unterrichtet,bzw. wenn ihr in einer regelschule unterrichtet nach welchen plänen und welchem pädagogischem konzept ihr arbeitet und wie es euch dabei geht?
du fragst irgendwie sehr "all umfassend".

Ich arbeite in einer Ganztagesvolksschule - also eine Regelschule - in Wien12. Mein Jahresplan wurde von mir zusammengestellt - andere Pläne habe ich nicht. - alles richtet sich natürlich nach dem Rahmenlehrplan der Volksschule.
ABER ich denke, das meintest du nicht - daher: Was meinst du für Pläne?

Mein Pädagogisches Konzept? Gute Frage . . . keine Ahnung, was du hier ansprichst? Du meinst offenbar nicht Methodik oder Didaktik ...

Also ich wüsste nicht, was ich dir schreiben soll, um dir zu helfen!
Gruß
Moka
~~~~~~~~~~~~
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Beitrag von KaMe » Montag 20. April 2009, 20:18

Ich glaube die vielen ???? von unserer Seite kommen daher,dass wir in Ö nicht unbedingt so viel fachbegriffe verwenden,wie es in sagen wir mal deutschland üblich ist...soll heißen, ich wundere mich öfters über Begriffe aus deutschen Landen und komm dann nach der Erklärung dahinter, dass ich es genau so mache und genau so unterrichte...nur eben nicht tituliere...zu meier Zeit gabs in der Ausbildung auf der Pädak zwar Begriffe und Erklärungen für z.B. Frontalunterricht, Projektunterricht u.ä., wir wussten auch verschied.Ansätze im Deutschunterricht der 1.Klasse beim Lesenlernen etc. aber benannt wurde das alles nicht soooo definiert.
Ich hoffe,ich hab mich verständlich ausgedrückt?
@Edpa: Vermutlich können wir dir also eher was dazu sagen,wenn du genau sagst,was du möchtest oder lesen willst *g*.
Ansonsten trifft auch auf mich so das Rundherum zu wie bei Moka...und jeder von uns hat wohl so seine Schwerpunkte und Vorstellungen, wie er seinen Unterricht gestaltet.

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Pläne und pädagogisches Konzept

Beitrag von manuela » Mittwoch 22. April 2009, 16:43

PLÄNE: selbsterstellter Jahresplan, ist Pflicht bei uns; Wochenplan
PÄD.KONZEPT :
---Aktives Lernen durch motivierenden Unterricht
---Systematisches Lernen durch lehrerzentrierten Unterricht
---Implizites Lernen (unbewusster Erwerb von Fähigkeiten, z.B.sozial sein..) durch variablen Unterricht (kooperatives Lernen, offenes Lernen, Projektlernen...) :lol:

P.S. Auch der Frontalunterricht hat manchmal seine Berechtigung!!!
Wende dein Gesicht zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter dir. [chinesisches Sprichwort]

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Beitrag von Moka » Mittwoch 22. April 2009, 21:06

aha, das nennt man päd. Konzept ... toll, wieder was aus meiner PÄDAK-Zeit zurückzuerwerben - der Oberbegriff war mir entfallen. DANKE Manuela!

So gesehen trifft mein Unterricht auf alles zu! Ist thema-, zeitrahmen und situationsbezogen. Am häufigsten trifft es bei mir wohl "Aktives Lernen durch motivierenden Unterricht"
~~~~~~~~~~~~
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Beitrag von edpa » Donnerstag 23. April 2009, 12:04

danke euch schon mal für die antworten..

habe einige kolleginnen die zb. nach den jena-plan unterrichten oder eben mit sehr viel freiarbeit nach maria montessori...(eben aber auch an einer öffentlichen vs :) )

eine freundin von mir unterrichtet in einer steiner-schule..

deswegen wollte ich mich einfach mit euch austauschen...

und ein pädagogisches konzept ist das, nachdem du arbeitest...nach welchen päd. richtlinien du arbeitest, also es hat schon etwas mit methodik und didaktik zu tun....eben wir du deine pläne und deinen unterricht gestaltest...deine benotung (verbale oder pensenbuch usw.)

wir müssen einen wochen, monats und jahresplan abgeben und eben unsere päd. richtlinien, nach denen wir die pläne aufbauen
vlg

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Beitrag von magdazeini » Montag 11. Mai 2009, 18:28

Ich arbeite nach dem Daltonplan - soweit das in einer Regelschule allein möglich ist.

Zweimal in der Woche gibt's je drei Stunden Tagesplanarbeit, sonst halt teils Frontalunterricht, teils Gruppenarbeiten o.ä.

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Beitrag von @ndrea » Montag 11. Mai 2009, 22:05

Ach soooooo heißt das... :D Ich denke, ähnlich läuft's bei mir. :wink:
LG :hello2: @ndrea

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Beitrag von magdazeini » Montag 11. Mai 2009, 22:17

@ndrea hat geschrieben:Ach soooooo heißt das... :D Ich denke, ähnlich läuft's bei mir. :wink:
Das ist meine Umsetzung. Im Prinzip funktioniert der Daltonplan nur in einer Schule wo das alle machen, weil ein wichtiger Teil die Kooperation zwischen den Schülern (und Lehrern) ist. V.a. eben auch von Schülern verschiedener Alterstufen.
In Holland z.B. gibt's relativ viele Daltonschulen, in der Tschechei auch. In Österreich wiederum gibt es (meines Wissens) eine Hauptschule in Wien und die Hasch in Steyr, die allerdings das ganze COOL (COoperatives Offenes Lernen) nennt.

Ich hab da mal eine Ausarbeitung bzw. Vergleich mit Montessori-Pädagogik geschrieben, falls es jemanden interessiert, kann ich euch das gerne zukommen lassen.

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