Ich bin fertig - Heft

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Ich bin fertig - Heft

Beitrag von Admin » Samstag 24. Februar 2007, 18:35

Birgit
Autor: 195.93.60.6

Veröffentlicht am Dienstag, 31. Oktober 2006 - 17:01 Uhr:
Wir haben für solche Fälle Lies mal Hefte und Mathestars angeschafft. Insgesamt kosten die drei Hefte um die 10 Euro, diese wurden von den Eltern übernommen. Die Kinder lieben die Arbeit an den Heften!
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Sabine O.
Autor: 195.3.113.175

Veröffentlicht am Sonntag, 15. Oktober 2006 - 20:31 Uhr:
Wir dürfen im Moment nicht so viel kopieren! Außerdem möchte ich die Kinder zum freien Arbeiten anleiten. Kinder, die fertig sind, nehmen sich bei mir Material, das ich passend zum Lehrstoff in der Klasse habe!
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@ndrea
Autor: 62.47.143.16

Veröffentlicht am Mittwoch, 06. September 2006 - 19:44 Uhr:
SORRY, bin ja sonst kein Fan von Doppelpostings,
aber schaut mal auf die Uhrzeit von Mokas und meinem letzten Beitrag!
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@ndrea
Autor: 62.47.143.16

Veröffentlicht am Mittwoch, 06. September 2006 - 19:42 Uhr:
Tolle Idee, DANKE!
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MOKA
Benutzername: Admin

Registriert: 03-2004

Veröffentlicht am Mittwoch, 06. September 2006 - 19:42 Uhr:
Das ist ein wunderbare Idee! Danke für diesen konstruktiven Beitrag!
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annes
Autor: 80.140.235.142

Veröffentlicht am Mittwoch, 06. September 2006 - 17:28 Uhr:
Ich habe ein erstes Schuljahr bekommen. Gerade in den ersten Schulwochen arbeiten wir phasenweise noch sehr gebunden. Die Kinder arbeiten in sehr unterschiedlichem Lerntempo. So entsteht das übliche Problem: Was macht das Kind, das eine Aufgabe schon erledigt hat?
Hierfür haben wir Kopiervorlagen aus unterschiedlichen Bereichen (Motorik, visuelle Wahrnehmung, Schwungübungen, ...) zu einem Buch für jedes Kind kopiert und gebunden. Dieses "Ich bin fertig-Heft" heißt bei uns "Leo-Heft", weil wir einen Raben mit Namen Leo als Klassentier haben. Die Kinder arbeiten sehr selbständig mit dem Heft und kontrollieren anhand eines schon ausgefüllten Heftes ihre Lösungen. Eine in der Praxis sehr wirkungsvolle Idee, weil die Kinder sinnvoll beschäftigt sind.

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niuw
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Zusatzordner

Beitrag von niuw » Mittwoch 7. März 2007, 20:32

Ich habe auch Arbeitsblätter zu verschiedenen Fächern sowie Aufgaben für die freie Arbeit, zum knobeln oder basteln in einem gelben Ordner zusammengefasst. Jedes Kind erhält so einen Ordner und kann sofort an die Arbeit gehen, wenn es mit seiner Arbeit fertig. So vermeide ich die Frage "Was soll ich denn jetzt machen?" und im Krankheitsfall können Kollegen in diesem Ordner sinnvoll weiterarbeiten. Nach Ablauf eines Monats erhalten die Kinder einen neuen Ordner. ImKlassenraum finden die Kinder an einer bekannten Stelle Lösungsblätter,so dass sie ihre Lösungen auf Richtigkeit überprüfen können.

annes
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Beitrag von annes » Mittwoch 7. März 2007, 20:56

Hallo,
mich interessiert noch genauer, was du so alles in den Ordner packst - Sind dabei auch Leistungsunterschiede berücksichtigt oder bekommen alle Kinder die gleichen ABs?
Arbeiten die Kinder die ABs im Ordner der Reihe nach ab oder ist es egal, wo sie anfangen?
Warum gibt es nach einem Monat einen neuen Ordner? Was passiert mit den AB, die noch nicht fertig sind bzw. was passiert, wenn ein Kind eher mit den Blättern fertig ist?
Wie umfangreich ist so ein Ordner? - Wer bezahlt die Kopien (das leidliche Problem...)?
In welchem Jahrgang setzt du das ein?
Naja, für´s erste reichen die Fragen wohl. Aber da das Thema immer wieder aktuell ist, interessiert es mich brennend wie du es im Detail gelöst hast.

Gruß
Anne
annes

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Beitrag von sabine » Mittwoch 7. März 2007, 21:32

Hallo!

Also, ich schließe mich anne an, das interessiert auch mich brennend! Die Frage "Was kann ich jetzt tun?" ist wirklich manchmal ein Problem. Wenn die Kinder am Wochenplan arbeiten, dann stellt sie sich wenigstens mal zwei-drei Tage nicht, aber die Schnellen sind eben eher fertig und fragen dann wieder. Und auch das Kopiergeld ist ja wirklich ein leidliches Thema, schon die im Schulalltag unbedingt benötigten Kopien sind da oft schon zu viel.

LG Sabine :wink:

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Beitrag von @ndrea » Mittwoch 7. März 2007, 21:55

Ich stelle den Kinderns sowohl Blätter (in Ladenboxen) als auch Lernspiele, die bereits im Freien Lernen eingeführt wurden, zur Wahl.
So viel Kopier-Aufwand ist es nicht, weil ich von jedem Blatt nur 10 Stück einlege, sind also ca. 50 Blatt pro Woche.
LG :hello2: @ndrea

Gaby
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Beitrag von Gaby » Donnerstag 8. März 2007, 07:25

Kopierkosten:
Ich habe einige Eltern, die gerne für uns Kopien machen. Es handelt sich dabei um die berufstätigen Eltern, die keine Zeit haben, Lese-, PC- oder Büchereimutter zu sein. Sie sind dann froh, uns so einen Gefallen tun zu können. Ich verteile die Zettel an den Elternabenden oder Stammtischen oder gebe den jeweiligen Kindern ein Folie mit den zu kopierenden Zetteln mit. Das klappt prima.
Gaby

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 8. März 2007, 16:15

Gaby hat geschrieben: Lese-, PC- oder Büchereimutter
Bitte was ist denn DAS?
LG :hello2: @ndrea

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Zusatzordner Ergänzung

Beitrag von niuw » Donnerstag 8. März 2007, 20:34

Es gibt jeden Monat einen neuen Ordner, damit die Blätter und Aufgaben immer aktuell sind und ich dann die fertigen Aufgaben gesammelt kontrollieren kann.
Bei den Aufgaben gibt es einen Pflichtteil, der je nach Leistungsniveau von Kind zu Kind verschieden sein kann. Hierzu erhalten die Kinder immer ein Deckblatt auf dem die von ihnen zu bearbeiteten Aufgaben stehen,die sie dann abkreuzen.
Wenn ein Kind seinen Pflichtteil erfüllt hat, kann es sich aus einem großer gelben Ordner (liegt im Klassenraum aus) weitere Blätter oder Aufgabenkarten herausnehmnen.
Ich setzte den Zusatzordner ab Klasse 2 ein. Da sie dann die Aufträge selbständig erlesen können.
An meiner Schule sammeln wir pro Schuljahr einen zusätzlichen Kopiergeldbetragt von den Eltern ein, so dass wir mit der Anzahl von Kopien keine größeren Probleme haben.
So ich glaube alle Fragen beantwortet zu haben.

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Lese- und Büchereimutter

Beitrag von niuw » Donnerstag 8. März 2007, 20:41

Wir haben auch Lese- und Büchereimütter. Einmal in der Woche haben wir eine Bücherparadiesstunde. In dieser Stunde gehen die Kinder in die Schulbücherei. Dort sind "Büchereimütter oder-väter", die die Ausleihe organisieren und verwalten. Die Eltern melden sich zum Büchereidienst und teilen sich dann in ihrer Gruppe selbst ein, wann sie die Ausleihe anbieten. Wir Klassenlehrer sprechen uns dann mit ihnen ab,so dass diese Stunde fest im Stundenplan eingebaut ist.
Parallel dazu bieten einige Eltern Vorlesezeiten für die Kinder an. Dies sind dann "Lesemütter oder Leseväter".

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 8. März 2007, 20:48

WOW, wo unterrichtest du?
Ich habe Mühe Eltern als Begleitpersonen für Lehrausgänge zu bekommen.
LG :hello2: @ndrea

annes
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Lesemütter und so

Beitrag von annes » Donnerstag 8. März 2007, 21:10

Hallo Andrea,
ich habe auch "Lesemütter" (Schule in NRW). In diesem Schuljahr setze ich sie anders ein als zuvor. In meinem ersten Schuljahr haben wir seit Beginn des zweiten Halbjahres jeweils drei Lesemütter, die eine Stunde in der Woche in die Schule kommen. Eine Mutter liest einer Gruppe von Kindern vor (Buch schlägt sie, ich oder schlagen die Kinder vor), eine Mutter geht mit einer Gruppe in unsere Schulbücherei, wo die Kinder Bücher ansehen, dort lesen, später ausleihen können. Bei Bedarf liest die Mutter hier auch einer kleineren Gruppe vor. Die dritte Mutter bleibt mit einer Gruppe in der Klasse; sie liest mit den Kindern bzw. hilft ihnen beim Lesen. Auch können die Kinder der Mutter vorlesen. Hier arbeiten die Kinder an ihren normalen Leseaufgaben (dazu wollte ich ja an anderer Stelle wissen, was man noch so einsetzen kann....) - bei mir sind es im Moment Lesehefte, Minibücher und Materialien von Sommer-Stumpenhorst. Die Kinder entscheiden in jeder Woche neu, in welcher Gruppe sie in der Stunde arbeiten wollen.
Im Moment habe ich 6 Mütter, die dann wöchentlich wechseln.
Ach ja, ich leiste mir den Luxus, zwischen den Gruppen zu pendeln und da mitzuarbeiten, wo ich gerade gebraucht werde - manchmal kann ich mich wirklich für ein paar Minuten zurücklehnen und die Kinder beobachten.
Diese Art der Arbeit kommt bei Kindern und Müttern gleichermaßen gut an.
LG Anne

PS: Früher hatten wir "Lesemütter", die in Kleingruppen zuhörten, wenn die Kinder Texte oder Geschichten vorlasen (natürlich nach Lesevermögen "sortiert"). Die neue Art ist viel besser!
annes

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Beitrag von @ndrea » Donnerstag 8. März 2007, 21:44

Sowas würde bei uns nie erlaubt werden.
Scheinbar fürchtet unser Dienstgeber, dass wir (während Mütter unsere Arbeit tun) die Beine auf den Tisch legen könnten.
LG :hello2: @ndrea

Roswitha
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Beitrag von Roswitha » Freitag 9. März 2007, 17:12

Bei uns helfen die Muttis auch fleißig mit. Diese Mütter ( und auch Väter) wissen unsere Arbeit dann wenigstens auch zu schätzen. Ob beim Schwimmen, veschiedenen Lehrausgängen, Buchstabentagen und vor allem bei verschiedenen Festen sind immer Mütter, Väter oder Großmütter dabei und vor allem die Kinder genießen es.

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Beitrag von @ndrea » Freitag 9. März 2007, 18:28

Ich glaube nicht, dass die Eltern meiner Klasse meinen Unterricht nicht zu schätzen wissen.
Ist eben eine Frage der Möglichkeiten. Wenn Eltern u. Großeltern berufstätig sind...
In welcher Region unterichtest du?
LG :hello2: @ndrea

Gaby
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Beitrag von Gaby » Freitag 9. März 2007, 18:53

Hallo Andrea,
deine Frage an mich zu PC-, Bücherei- und Lesemüttern ist nahezu vollständig von anderen LehrerInnen beantwortet worden. Also bleibt mir noch zu erklären, was eine PC-Mutter ist. Wir haben einen PC-Raum mit 8 Computern. Die Kinder haben pro Woche eine Mathe- und eine Sprachestunde im PC-Raum, die von Eltern betreut werden. Schließlich habe ich ja 26 Kinder in der Klasse. Die Kinder gehen, je nach Aufgabe, für 15 Minuten oder eine halbe Stunde in den PC-Raum und bearbeiten dort eine vorgeschriebene Aufgabe.
Gruß Gaby

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