Individueller Unterricht

Wie machst du das? Erfahrungen, Tipps, Ideen, ...

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butterfly_1986
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Individueller Unterricht

Beitrag von butterfly_1986 » Donnerstag 1. November 2012, 12:02

Hallo,
Ich wollte wissen, ob sich hier Lehrer tummeln, bei denen die Kinder ganz individuell arbeiten?
Also wirklich jeder in seinem Tempo.

Geht das mit Schulbüchern?
Wie gebt ihr hü?
Sind Lernziellkontrollen dann überhaupt möglich?
Wie werden neue Inhalte erarbeitet, wenn jeder woanders ist?
Mit welcher Beurteilungsform ist das möglich?
Kann ein absolut unpassender Raum trotzdem dafür genützt werden oder sollte ich mich lieber den Gegebenheiten anpassen?
Kann man bei euch hospitieren?

Auf der pH lernt man ja, dass es NUR so gehen soll und man ein schlechter Lehrer ist, wenn man das nicht schafft. Ich seh aber in der Praxis, dass niemand so arbeitet und sich das auch nicht vorstellen kann. Und ich hab noch nicht genug Erfahrung, um mich da alleine zu trauen.
Ich finde es ja schon nicht leicht, 24 Kindern in einem kleinen Klassenraum ohne Ausweichmöglichkeiten nach draußen (auch nicht auf den Gang) und IMMER alleine mit allen, hin und wieder Stationen anzubieten. Durch den viel zu kleinen Raum hab ich kaum Platz, Stationen aufzubauen - muss das Material großteils auf den Boden legen und da kann es natürlich nicht länger liegen bleiben. Und dann entsteht so ein Gewusel, weil alles so beengt ist, dass ich mir das wirklich lange überlege, wenn ich sowas wieder anbieten möchte. Und manche Kinder finden sich mit der freien Auswahl ja überhaupt nicht zurecht und schaffen dann fast nichts.
Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die Kinder gern geführt arbeiten. Aber vl liegt das daran, dass es einfach viel ruhiger ist.

Momentan mache ich es so, dass wir gemeinsam starten, etwas erarbeiten und die Kinder die Aufträge dann selbstständig weiterbearbeiten. Wer fertig ist, macht Karteiarbeit in seinem Tempo und darf hier selber entscheiden, welche Kartei er wählt. Das klappt recht gut. Das Ganze spielt sich aber am eigenen Platz ab. Karteien werden auch auf den Platz geholt. Die ganz langsamen Kinder schaffen es aber kaum, mal zur Karteiarbeit zu kommen.
Hü bekommen alle dieselbe.

Wenn jeder eine individuelle hü bekommt, würde ich ja auch um ein Vielfaches länger beim Korrigieren brauchen. Ich kann mir das einfach organisatorisch nicht vorstellen.

Ich würde auch gerne mal wo hospitieren, wüsste aber gar nicht wo.

Und die wichtigste Frage: Schafft man das als Lehrer, ohne sich komplett zu verausgaben?


Bin gespannt auf eure Antworten!
Danke schon mal! :cheers:
~~~Liebe Grüße~~~

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Donnerstag 1. November 2012, 18:08

Also ich bin hier doch eine von den altgedienten, hab schon 30 Dj hinter mir und ich mache es genau so, wie du beschreibst, weil da auch für mich der einzig gangbare Weg ist. Dabei bin ich bestimmt nicht "von gestern", wie ich meine, d.h. ich beschäftige ich mich mit und intessiere mich sehr wohl für neue und aktuelle Unterrichtsformen. Klar müssen die Kind individuell gefördert weden, aber dazu fehlen Ressourcen aller Art, räumliche wie personelle.
Es herrscht Methodenfreiheit, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Teamarbeit und soziales Lernen sollen nicht zu kurz kommen. Aber sonst...
LG :hello2: @ndrea

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von butterfly_1986 » Freitag 2. November 2012, 12:30

Vielen Dank für deine Antwort!
Dann mach ich meine Arbeit jetzt mal beruhigt so weiter. :D

Ich verstehe nur nicht, warum einem die Unterrichtswissenschaftler auf der pH eintrichtern, dass das furchtbar schlecht ist. Da wird einem ein komplett verzerrtes Bild von der Realität vermittelt. Ich bekomm das grad besonders mit, weil ein paar Bekannte von mir gerade auf der pH sind und dann eben erzählen, was da so gelehrt wird - dass z.b. "frontale" Phasen, in denen man etwas mit der ganzen Klasse erarbeitet, richtiggehend verteufelt werden und alles am besten ganz individuell ablaufen soll.

Winterhoff meint dazu ja, dass die Kids von heute wieder verstärkt ganz klare Vorgaben und abgesteckte Rahmen brauchen. Und auf der pH wird darauf überhaupt nicht eingegangen - ganz im Gegenteil.

Danke auf jeden Fall für deine Meinung dazu!
Liebe Grüße
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Freitag 2. November 2012, 17:22

Das ist ja der Teufelskreis. Auch zu meiner Zeit gab es nur Schwarz oder Weiß. Dabei macht's doch grad das Bunte aus! Kinder sind total verschieden, und auch ich bin der Meinung, dass die Minis heutztage Wege und Rahmen brauchen. Wenn sie sich darin orientieren können, ist dann Manches möglich. Aber das geht mit sicher nicht von Anfang an. Das vekraftet nur eine bestimmte Klientel, sicher nicht das Gros der Schulanfänger.
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von KaMe » Freitag 2. November 2012, 20:51

Auf alle Punkte jetzt heir einzugehen, würde den Rahmen (vor allem meinen zeitlichen aktuell) sprengen aber zu den HÜ's möchte ich schon sagen, dass individuelle Hausaufgaben gelegentlich sehr sinnvoll sind,meiner Meinung nach. Abgesehen davon,dass ich sowieso finde, dass sehr viele KollegInnen viel zu viel Hausaufgaben aufgeben, macht es für mich manchmal mehr Sinn,wenn ich differenziere.
Ein Beispiel: Wir schreiben in der Schule einen Text (Vorgangsbeschreibung). Als HÜ ordnen diejenigen, die sich schwerer getan haben, meinen vorgetippten Texten nochmal und schreiben ihn ab, dass sie ihn in einem Stück haben. Diejenigen, die bereits in der Schule sehr gut gearbeitet haben, ordnen den Text von mir nur.
Ähnlich geht das auch in Mathe. Wieso soll ein Kind, das bei mir schon seit Wochen im Tausender rechnet noch genau die selben Anfangsarbeiten *abarbeiten* we die anderen? Oder wieso soll er die 99ste Malreihenhausaufgabe absolvieren,wenn er bereits viel weiter ist? Ich seh das nicht wirklich ls besonderen Zeitaufwand, wenn manche Kinder andere HÜ bekommen.
Ab und zu haben sogar alle etwas anderes als Hausaufgabe, wenn ich z.b. eine spezielle Übungskartei in Deutsch einführe, dann git es eben 5 Karten, wo ABC Ordnungsübungen ins Heft zu schreiben sind, 5, wo die Kinder Silben trennen müssen, 5 wo wir Wortarten differenzieren usw.
Ich öffne meinen Unterricht so weit wie es mir möglich ist und ich mich dabei wohlfühle bzw. natürlich so weit es den Kindern gut tut. Solltest du dich nicht wohlfühlen mit einer Unterrichtsform, bringt es gar nichts. Als Lehrer muss man authentisch sein, denke ich, dann ist es ziemlich egal, nach welcher Methode du arbeitest, zwingen lassen sollte man sich keineswegs.

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von butterfly_1986 » Samstag 3. November 2012, 20:34

Vielen Dank auch für deinen Beitrag!
Wenn ich richtig herauslese, arbeiten deine Kids schon sehr individuell - dann ist das mit den differenzierten Hausübungen natürlich stimmig.
Vl hast du mal Zeit und Lust deinen Unterricht genauer zu beschreiben - würde mich freuen!

Authentisch sein ist das Wichtigste - da hast du recht! Ich hab nur noch nicht so viel Erfahrung, dass ich schon sicher sagen kann, das ist mein Weg...
Ich könnte es mir momentan nicht vorstellen wirklich individuell arbeiten zu lassen, aber eben auch deswegen, weil ich da so viele ungeklärte Fragen dazu habe.

Danke euch beiden für eure Beiträge! :)
~~~Liebe Grüße~~~

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Sonntag 4. November 2012, 17:15

Ja, bitte schildere uns doch, wie du da den Überblick behältst, bzw. wie Erarbeitungen ablaufen. Welches Material verwendest du? Schulbücher? Karteien? Stellst du dein Material selbst her oder teilt ihr unter den Kollegen? Wenn ja, wie läuft das, wenn z.B. grad der ganze Jahrgang (bei uns 3-4 Klassen) am gleichen Zahlenraum arbeiten? Wie/Wo bewahrst du deine Materialien auf?
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von KaMe » Montag 5. November 2012, 17:37

Oh weia,da hab ich ja was losgetreten! Ich bin weit (!!) davon entfernt, ganz offen zu unterrichten...ich versuche nur,meinen Weg zu finden...das Gelbe vom Ei hab ich aber auch noch nicht gefunden, kein Gedanke daran!
Ich versuche z.b. bei den Hausaufgaben zu differenzieren,wenn es mir nötig erscheint und das ist nicht immer der Fall, sondern findet, wie oben beschrieben, gelegentlich statt.
Offen bedeutet z.b. für mich auch,dass es Schreibkonferenzen (gemeinsames Überarbeiten von Texten),gibt, dass die Kinder einander helfen (Notfalltaxi in Mathe=wer sich toll auskennt, kann anderen helfen und erklären), viel Gruppen- und Partnerarbeit, dass die Kinder,die Zusatzfutter brauchen, damit *gefüttert* und nicht gebremst werden, und bei vielen Dingen eben kein gleichschrittliches Arbeiten, weil ich bei dem einen zurieden bin,wenn er das Notwendigste kann und beim anderen denke, dass er/sie zusätzliche oder andere Arbeiten erledigen kann. Wochen- oder Tagespläne gibt es aktuell in dieser Klasse eher selten, das Abarbeiten von Arbeitsblättern halte ich nicht grad für frei.Dafür gibt es aber regelmäßig Phasen,wo ich gar nichts vorgebe und das schon seit der 1.Klasse. Da bedienen sich die Kinder am vorhandenen Material.

Ansonsten arbeiten wir vermutlich nicht viel anders als ihr....ich habe übrigens ganz normale Lehrbücher und dazu Material von diversen Seiten und Verlagen (wegerer ist ein heißer Tipp :mrgreen: ) und versuche einfach viel Praktisches anbieten zu können. Ich muss nicht für jedes Thema riesige Materialberge haben, ich wechsle lieber die Sozialformen, suche nach neuen Ideen, Spielen, Hilfsmitteln und schau mir viel von anderen ab.

Offene Buchstabenerarbeitung in der 1. gab es bei mir übrigens nicht, weil mir da die Übersicht fehlen würde und ich viel zu gerne gemeinsam mit den Kindern arbeite, aber so wie bei euch vermutlich auch, offene Formen zur Übung. Die Schreibschrift haben sich die Kinder im Laufe der 2. nach einigen gemeinsamen Übungen allerdings alleine erarbeitet.

Wenn ich sehe, wie total offen manche arbeiten, denke ich auch oft, das oder das wäre noch toll, aber das meinte ich mit authentisch - wir müssen damit umgehen können und mancher Schuh passt einem eben nicht.

Übrigens geb ich dir total Recht @ndrea - das Bunte macht es:-)

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Montag 5. November 2012, 20:04

Danke, liebe KaMe für die ausführliche Schilderung. Das kommt mir alles sehr plausibel und auch bekannt :D vor. Bei uns heißt die Phase, in der die "flotten" sich aus einem Fundus von "Rätselblättern" und Lernspielen bedienen dürfen, "Freie Lernzeit". So mancher malt, bastelt oder liest (=momentan eben noch Bilderbücheranschauen) auch gern - allein oder mit einem Partner. Why not?
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von myway3 » Dienstag 6. November 2012, 20:15

Danke an alle, die sich hier bereits zu Wort gemeldet haben.

Ich kann mich nur Andrea und KaMe anschließen...man muss authentisch bleiben und man kann nur im Rahmen der Möglichkeiten arbeiten, die man vorfindet.Und da liegt ja der Hund begraben...es fehlen die Ressourcen. Schön ,wenn so mancher( manche) Vortragende(r) auf Seminaren davon berichtet, dass er(sie) im Moment eine ganz tolle Erste hat.......mit Teamlehrer durchgehend....und wo bereits von den 16 Kindern 11 perfekt lesen. Da würde ich auch in seligen Momenten schwelgen! ;-)

Ist aber leider Lichtjahre von der Realität entfernt......ich verfüge über keinen Teamlehrer, der, wenn ich ein einzelnes Kind einem mehrteiligem Testverfahren unterziehe, auf die anderen Kinder schaut. Ebenso ist mein Klassenraum nicht mit solchen Spezialitäten ausgestattet, die man in sogenannten " Schauschulen" vorfindet auf Seminaren, ich habe auch keinen zweiten Raum in Größe meiner Klasse zur Verfügung, wie man auch hin und wieder in besagten " Schauschulen "findet..... :-(

Dennoch, ich liebe meinen Job, die Arbeit mit den Kindern.....wir fühlen uns alle wohl.
Solange ich im Schuldienst sein werde, wird sich an dieser Situation vermutlich nicht viel verändern. Ich kann nur das Beste aus der Situation machen. Und das tue ich schon sehr viele Jahre! ;-)
Wie lange würde das einer der Unterrichtswissenschafter durchstehen? *ggggggg*
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Dienstag 6. November 2012, 20:48

:evil: Ich find's mur eine bodenlose Frechheit, was die Studierenden so auf ihren Weg mitbekommen.
Und dann stehen sie da und fühlen sich vielleicht sogar unfähig... :(
LG :hello2: @ndrea

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von butterfly_1986 » Mittwoch 7. November 2012, 21:11

@KaME
Von mir auch ein großes Dankeschön für deinen Bericht! :)

Überhaupt schön, dass sich hier so viele beteiligen! :)

@ndrea:
Ja, das ist wirklich so - ich hab eigentlich schon an mir gezweifelt, weil ich das Gefühl hatte, ich sollte das locker so schaffen und bekomm es aber nicht hin bzw. fehlt mir der Plan dafür.
Interessant ist ja auch, dass oft Bezirksschulräte und Unterrichtswissenschaftler ganz gegensätzliche Dinge predigen... sind sich ja nicht mal die einig... :roll:
Ich bin gespannt, wo das alles noch hinführen wird!

Aber ich freue mich, dass es dieses Forum gibt und ich mich mit euch austauschen kann! *daumenhoch*

Wünsche euch allen noch eine schöne Woche!
~~~Liebe Grüße~~~

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von Moka » Donnerstag 17. Januar 2013, 19:36

butterfly_1986 hat geschrieben:Hallo,
Ich wollte wissen, ob sich hier Lehrer tummeln, bei denen die Kinder ganz individuell arbeiten?
Also wirklich jeder in seinem Tempo- :cheers:
Geht das mit Schulbüchern?
ja, zB in Mathe mit "Ich Hab's"
Wie gebt ihr hü?
Weil wir eine Ganztagsvolksschule sind, gibt es keine HÜ - aber über das WE (von Do auf Mo) geben wir den Kindern Übungen mit die "freiwillig" gemacht werden können, diese beziehen sich immer auf den Stoff (D, M) den alle können sollten
Sind Lernziellkontrollen dann überhaupt möglich?
Ja, weil es jeweils Themen gibt die gemeinsam erarbeitet wurden und zu einem bestimmen Zeitpunkt erarbeitet werden müssen. Sonst wären ja auch lkeine Schularbeiten möglich...
Wie werden neue Inhalte erarbeitet, wenn jeder woanders ist?
in Klein-Gruppen, während die anderen selbstständig arbeiten wird im Sitzkreis ein neues und oder weiteres Thema für die schnellen KK erarbeitet. somit können diese Kinder ihrem Tempo entsprechend weiter "vor" arbeiten oder sich mehr vertiefen als andere
Mit welcher Beurteilungsform ist das möglich?
wir haben ganz gewöhnliche Sehr gut bis Nicht genügend
Kann ein absolut unpassender Raum trotzdem dafür genützt werden oder sollte ich mich lieber den Gegebenheiten anpassen?
was ist unpassend? Wir haben eine Klasse, die viele fixe Regale eingebaut bekam, da die Klasse montessoriorientiert geführt wird - das hilft natürlich enorm für die Fülle der Materialien, die notwendig sind, um für alle Kinder genügend für D,M,SU,E,PC, anbieten zu können
Kann man bei euch hospitieren?
ja kannst du gerne machen!!!!! Wien 12 :cheers:
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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von @ndrea » Freitag 18. Januar 2013, 12:58

Moka, wie macht ihr das mit den Regalen? Stehen die frei im Raum? Das ist bei uns (angebl.) verboten, weil sie umfallen könnten. Sie müssen ungedingt an der Wand lehnen und snd meist auch fix montiert.
LG :hello2: @ndrea

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Re: Individueller Unterricht

Beitrag von Moka » Samstag 19. Januar 2013, 22:29

@ndrea hat geschrieben:Moka, wie macht ihr das mit den Regalen? Stehen die frei im Raum? Das ist bei uns (angebl.) verboten, weil sie umfallen könnten. Sie müssen ungedingt an der Wand lehnen und snd meist auch fix montiert.
Ja, sie müssen fixiert sein! Bei uns war vor Jahren ein Tischler der Ma 56 und hat alle Regale in allen Klassen an die Wände montiert/fixiert - außerdem wurde speziell unser Klassenraum (ist ewiglich her) mit einer speziellen Regalwand ausgestattet - weil Montessoriklasse
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Carpe diem, Moka

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